hausbauen-schweiz.ch – SFHGE Genossenschaft

dorneckstrasse5-300x225Die Idee günstig zu bauen ist für viele Leute ein angenehmer Gedanke zumal die Hypothekarzinsen auf rekordtiefem Niveau sind. Nach dem die Elementhaus DEKA GmbH konkurs ging, sind die gleichen Leute nun wieder aktiv unter folgendem Label:

SFHGE Genossenschaft mit Sitz in Rheinfeld AG

Das Online Angebot findet man unter:

https://www.hausbauen-schweiz.ch/

Auf Anfrage kann ich gerne Referenzen vermitteln.

Lauren Powell Jobs – 50 Millionen für die Entwicklung zeitgemässer Schulen

Die Morphologie der heutigen Schulen ist stark durch die Zeit der Industrialisierung geprägt. Der Taylorismus, der die Produktion am Fliessband in fortschrittlicher Weise beinflusst hat, hat sich auch in den heutigen didaktischen Modellen und der Organisation der Schule niedergeschlagen. Die Auftteilung des Stoffs, die Serialisierung der Inhalte, die Sortierung nach einfachen und komplexen Themen stehen im Mittelpunkt der Didaktik.  Die Prozesssteuerung liegt bei der Lehrperson. Alles geschieht im Hinblick darauf, wie der Unterrichtsstoff in einem Lektionenraster über eine gewisse Anzahl Stunden vermittelt werden kann.

Die Morphologie einer künftigen Schule, die auf dem Lehren, Lernen und Arbeiten in digitalen Räumen basiert, muss zuerst noch erfunden werden. Die Bedeutung von „information at your fingertips“, „always on“, Datenmeer, etc. haben sich noch nicht richtig in unserem Schuldesign und der Schulverwaltung niedergeschlagen.

Bezeichnenderweise sind Personen, die nicht in der Bildungsindustrie tätig sind, sensibler im Hinblick auf diese gesellschaftlichen Verschiebungen. Damit sind die Bildungsanbieter allerdings nicht alleine. So weit es sich momentan abzeichnet, werden die revolutionären, selbstfahrenden Autos eher durch die IT-Konzerne definiert und weniger durch die alte etablierte Autoindustrie.

Mit Ihrer pointierten Aussage, dass Studentinnen und Studenten während ihrer Ausbildung nicht das lernen, was sie später brauchen, hat Lauren Powell Jobs ein klares Statement abgeben.

Eingeladen sind alle Vorschläge einzureichen, wie eine neue Schule aussehen könnte:

Weitere Infos und Unterlagen: http://xqsuperschool.org/challenge

Wearables in der Bildung

Nach dem die Smartphone-Welle bereits grosse Teile der Bevölkerung überrollt hat, ist bereits die nächste Technologie-Welle im Anmarsch. Mit Uhren, Brillen, Armbändern und Kopfbändern kommen weitere Technologie Gadgets, die die Schnittstelle der digitalen Welt noch etwas näher zu unseren menschlichen Sensoren wie Augen, Ohren und Gehirn bringen.  Die Distanz, die durch die Mediatisierung der Umwelt entsteht, wird so wieder etwas verkürzt.  Auf jeden Fall wird es eine Herausforderung für die Trägerinnen und Träger dieser Gadgets auf alle Signale die via Uhr, Brille, Armband, T-Shirt oder Kopfband kommen, adäquat zu reagieren. Nebenbei laufen ja noch die Signale aus der nahen Umwelt wie  Umgebungsgeräusche und visuellen Reize im Blickfeld der handelnden Person. Mütter, die gewohnt sind mehrere Dinge parall durchzuführen sind sicher im Vorteil.

Was es für die Bildung bedeutet, lässt sich noch nicht genau sagen. Sicher ist, dass mit diesen Hilfsmitteln die Vernetzung nochmals um Potenzen zunimmt. Via Brille schaut das Netz mit auf das Prüfungsblatt. Das Resultat wird auf dem Armband, der UHR oder dem LED-T-Shirt ausgegeben. Ein kranker Schüler, nimmt via Brille einer Mitschülerin passiv am Unterricht teil.  Ein Coach unterstützt einen Lernenden im Unterricht. Via Brille liest er die gestellten Aufgaben mit. Mittels Kopfband gibt er Rückmeldungen, stellt Fragen und versucht herauszufinden wo Klippen sind. Wie die Priorisierung der Kanäle aussieht ist noch offen. Ob die Lehrperson immer sofort die ungeteilte Aufmerksamkeit hat, ist nicht gegeben. Ein Bild auf dem Display der Brille hat vermutlich mehr Gewicht, als eine Person, die am anderen Ende des Klassenszimmers steht.

Die grösste Herausforderung liegt vermutlich in der Lehr- und Lernkultur. Über Jahrhunderte war das Klassenzimmer eine private abgeschlossene Domäne der Lehrperson und der Lernenden. Mit den Wearables wird dieses Setting aufgebrochen. Die Privatheit von einem geschlossenen Raum gibt es zunehmend weniger.

Uhren

Armbänder

Brillen

  • Google Glass: https://www.google.com/glass/start/
  • Sony SmartEyeGlass
  • Microsoft HoloLens
  • Jins Meme
  • LaForge Optical Icis
  • Übersicht

T-Shirts

Kopfband

Die meisten Gadgets bewegen sich Preissegementen, die für eine breite Bevölkerungsschicht als Weihnachtsgeschenke in Frage kommen. Es ist daher sinnvoll, dass Lehrpersonen im Neujahr nach blinkenden LEDS an Uhren, Brillen, Armbändern, Haarreifen etc. ausschau halten.

Bildung ist unabdingbar, Schule ist es nicht

Ich bin nicht sicher, ob man bei der staatlich organisierten Bildung von einer Leitbildung sprechen kann. Im Sinne, dass sich die Bildungsleistungen hauptsächlich oder ausschliesslich über diese Anbieter beziehen lassen. Meistens sind diese Bildungsinstitutionen exklusiv gesellschaftlich legitimiert und mit einem Bildungsauftrag versehen. Zudem übernehmen sie gleichzeitig die Selektionsfunktionen und vergeben so neue Bildungschancen.  Da sich alle Bildungsanbieter an diesen Institutionen und Angeboten messen, kann man daher trotzdem von einer Leitbildung sprechen.

Die herausragende Bedeutung der institutionalisierten Bildung hat nun aber massiv Konkurzenz erhalten.

Es gibt unzählige Leute, die auf Youtube.com ihre Tutorials anbieten. Auch die Plattform Vidoejug hat fast für alle Aufgaben des Lebens, die es erfolgreich zu bewältigen gilt, ein passendes Lernvideo.Das Suchwort Tutorials liefert bei Youtube 12’000’000 Dokumente. Zum neuen Quickoffice von Google gäbe es bereits 6’600 Beiträge. Wissen bezüglich Fertigkeiten steht klar im Vordergrund. Meistens geht es um die Vermittlung einer bestimmten Handlungskompetenz. Aber auch zum Thema Problemsolving gibt es ein paar Beiträge. Auch in der Frage, ob man sich erdbestatten oder kremieren soll, gibt es Untestützung auf videojug unter dem Stichwort funeral.

So liesse sich die Liste der eher informellen Bildungsleistungen, die man aus dem Web beziehen kann, beliebig erweitern. Wer mehr auf formale Bildung setzt, findet bei Fachhochschulen und Universitäten viele öffentliche Vorlesungen und Kurse, die via Internet angeboten werden. Damit eröffnen sich Jugendlichen, die den Fokus auf den Erwerb von bestimmten Kompetenzen setzen ein spannendes Feld.

Wer allerdings den Fokus auf Abschlusszeugnissen, Zertifikaten, offiziellen Titeln etc. setzt, der kommt vermutlich nicht an den Bildungsmonopolen vorbei.

Durchaus möglich, dass mit der „Demokratisierung“ der Bildungsangebote im Internet, die Bedeutung dieser formalen Abschlüsse sinkt.

 

 

 

 

Elementhaus DEKA GmbH Referenzen

dorneckstrasse5Wir haben mit Elementhaus DEKA GmbH gebaut und feiern nun unsere ersten Weihnachten im neuen Haus. Das Haus basiert auf dem Icon City Haus von Dennert.
Ergänzt haben wir es mit einem Wintergarten. Schweden Ofen und Kamin aus der Schweiz. Das Modell von Dennert ist in der Schweiz nicht zugelassen. Die Lage des Hauses ist leicht erhöht am Südhang von Hofstetten.

Für Interessenten, die gerne mit Elementhaus DEKA GmbH oder einem anderen GU (Generalunternehmer) bauen wollen, geben wir gerne Auskunft über mögliche Vorteile und Probleme. Kontaktnahme bitte per Mail an christian.hirt@gmx.ch

 

Freiwillig Namensschilder tragen in der Öffentlichkeit!?

netzscan

Kürzlich war ich mit dem ICE von Zürich nach Basel unterwegs. Neben dem Personentransport ist die Bahn darauf bedacht die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch, dass im Zug WLAN angeboten wird.
Da ich im Bildungsbereich tätig bin, fühle ich den Netzen aus beruflichem Interesse jeweils etwas auf den Zahn. Viele angehende Teenager und Jugendliche verfügen bereits über Smartphones. Mit limitiertem Sackgeld und kleinem Budget reicht es in vielen Fällen nicht für ein Abo mit unlimitierten Datenvolumen via Mobilfunk-Netz. Daher ist die Variante Registration im WLAN des Transportbetreibers via SMS sehr beliebt.
Dieser Aspekt interessierte mich im ICE aber nicht. Mein Augemerk galt der Frage, ob man via WLAN die Möglichkeit hat  „Leute“ kennen zu lernen. Tatsächlich, im ICE ist im WLAN keine ClientIsolation aktiviert. Das heisst, man sieht im Netz die anderen Geräte, die am WLAN sind. 25 Clients hat der SCAN mit dem App zutage gebracht.
Darunter fanden sich Geräte wie Franz Urbanioks Mac Book, iPhone von Herbert Kaufmann, Schlomo etc. Der Gedanke, dass wenn das Gerät Franz Urbaniok heisst, auch die Person, die es bedient Franz Urbaniok ist, liegt sehr nahe. Handelt es sich zudem um eine einzigartige Kombination von Vorname und Nachname sind rasch weitere Informationen über Google verfügbar. Glücklich wer Hans Schmid oder Margrit Meier heisst.
Was würde es nun aus der Datenschutzperspektive ändern, wenn ich ein Namensschild an meine Jacke hefte und so die „analogen“ auch eine Chance haben meinen (vermeintlichen) Namen zu sehen?
Oder muss ich bei meinem Smartphone die Bezeichnung eines Avatars verwenden, damit kein Rückschluss auf meine Person möglich ist? Bleibt via WLAN immer noch die MAC-Adresse, die öffentlich für alle zugänglich ist. Mit der ist mein Gerät weltweit eindeutig identifizierbar und kann für Profilbildung verwendet werden. Z.B. wo und wann ich mich bewege.
Momentan ist meine Befindlichkeit eher so, dass ich beim Smartphone das WLAN in der Regel ausschalten werde und auch auf das Tragen eines Namensschildes verzichte.